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zum ersten Mal in Markkleeberg

20. Oktober 2017 - 21:47

Der DKV bietet für den Nachwuchs, das heißt für Schüler bis Junioren zweimal im Jahr die Möglichkeit kostenlos auf der dem künstlichen Wildwasserkanal in Markkleeberg zu trainieren. Insgesamt nahmen im Oktober 90 Sportlerinnen und Sportler die Gelegenheit war. Auch 4 Slalom-Kanuten des Saarländischen Kanu Bundes nutzten das Angebot.

Freitag Mittag trafen sich gegen 14:30 am Bootshaus des Kanu Club Merzig Lorenz Merl, Ananstasia Pagel und Luisa Bürner. Nachdem die Boote und das Gepäck auf und im Fahrzeug verstaut war, wurde in Grosbliederstroff noch Sophie Staudt mitgenommen. Über Kaiserslautern, Mainz, Frankfurt, Erfurt ging es dann Richtung Leipzig. Gegen 22:30 wurden die Zimmer im Ökologischen Landschulheim in Dreiskau-Muckern bezogen und nach dem Bezug der Betten auch gleich geschlafen.

Um 8:00 gab es Frühstück und gegen 9:30 wurde die Strecke und die Anlage erkundet. Wo werden die Boote abgelegt, wo ist der Einstieg, die Sanitären Anlagen, die Umkleiden und wie komm ich zur Strecke.

Aufgrund der Vielzahl der Teilnehmer wurden die Trainingsgruppen aufgeteilt. Die Saarländer mussten zwischen 11:00 und 12:00 im unteren Teil trainieren. Nachdem eine Strecke festgelegt worden war, wurde sich umgezogen und warm gepaddelt. Zum ersten Mal wurde das Förderband benutzt um zum Start zu kommen. Danach ging es los! Es war gar nicht so einfach alle Tore zu bekommen, die Walzen abzureiten und die Wellen zu beherrschen.

Nach einer Stunde wurde die Pumpen abgestellt und mit dem letzten Wasser die Strecke runter gefahren. Auspaddeln, duschen und ab ging es zum Globus Mittagessen!

Zwei Dinge haben wir über Leipzig erfahren: Die Völkerschlacht von 1816 bei Leipzig wo eine halbe Million Soldaten sich gegenüber standen. Sozusagen Europa gegen Napoleon. Das Völkerschlachtdenkmal, dass erst 100 Jahre später errichtet wurde, haben wir besucht.

Da auf dem Weg nach Leipzig auf den Plakaten von Thüringen Goethe und Schiller zu sehen war, wurde an „Faust“ erinnert. Auerbachs Keller wurde dann aber (leider) nicht besucht!

Am Nachmittag stand dann der obere Kanal auf dem Programm. Die gleichen Probleme wie am Morgen waren auch hier zu erkennen. Aber von Mal zu Mal wurde es besser.

Zum Abendessen wieder in den Globus à la Carte essen. Zurück nach Dreiskau-Muckern und auf die Zimmer.

Am Sonntag hatten wir die erste Trainingseinheit um 9:00, das hieß Frühstück um 7:30. Es standen komplette Abfahrten auf dem Plan. Hierzu hatte man bereits am Samstagabend eine Strecke gehängt. Ziel war es alle Tore ohne Hilfsschleife zu bekommen. Dies stellte sich trotz „leicht“ gehängter Strecke doch als schwer heraus. Trotz der Anstrengung konnten sich doch alle stabilisieren. Der nächste Lehrgang kommt bestimmt!

 

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